ZEITEN ZEICHEN ZUSAMMENHÄNGE
Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 04.September 2026 19.30, Einlass ab 19 Uhr
Begrüßung: Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins
Einführung: die Künstlerinnen und Künstler
Mit Arbeiten von Michael Beutler, Viktoria Binschtok, Henning Bohl, Klara Hobza, Anne Neukamp, Kalin Lindena, Bernd Ribbeck, Jonas Roßmeißl, Markus Selg, Henning Strassburger, Claudia Wieser, Alexander Wolff und Thomas Zipp.
Die Ausstellung nimmt die Ausstellungsgeschichte des Oldenburger Kunstvereins zum Ausgangspunkt. Versammelt sind künstlerische Positionen, die den Oldenburger Kunstverein in den vergangenen zwanzig Jahren mit Einzelausstellungen geprägt haben. Was einst nacheinander zu sehen war, begegnet sich nun in einer neuen Konstellation.
Im Titel verdichtet sich das Prinzip der Ausstellung: Zeiten verweisen auf die Geschichte des Hauses und die künstlerischen Entwicklungswege, Zeichen auf die Eigenständigkeit der einzelnen Werke, Zusammenhänge auf die Beziehungen, die erst in dieser neuen Konstellation sichtbar werden. So entsteht kein Rückblick im klassischen Sinn, sondern ein offener Dialog zwischen Werken, Erinnerungen und neuen Perspektiven.
Fotografie, Malerei, Zeichnung, Skulptur und Installation treten miteinander in Austausch. Über den Ausstellungsraum hinaus erweitert ein erzählendes, performatives und musikalisches Begleitprogramm mit zusätzlichen Beiträgen von Henning Strassburger, Klara Hobza sowie dem Kollektiv Estrogeanalyzer – bestehend aus Alexander Wolff und Yves Mettler – diesen Dialog.
Zeiten Zeichen Zusammenhänge macht die Geschichte des Oldenburger Kunstvereins nicht als Rückschau erfahrbar, sondern als lebendiges Geflecht von Beziehungen – zwischen Werken und Künstlerinnen und Künstlern, zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen dem Ausstellungsort und seinem Publikum.